21. Dezember 2011
von Sarah Henkel
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Offener Brief des Minsk Clubs Bonn: Endet Europa an der Oder?

Foto: Volker Lannert, www.vlannert.de

Die Abteilung für Osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn ist Gegenstand der Einsparungspläne der Philosophischen Fakultät. Eine Initiative aus Studierenden und Lehrenden des Faches informiert über die Hintergründe und bittet um Unterstützung. Selbst die FAZ berichtete: Warum nicht eine TU Bonn? Weiterlesen →

9. Dezember 2011
von Hannelore Tölke
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10. Dezember: Tag der Menschenrechte

Menschenrechte sind universell – wir alle sind gefordert für ihre Einhaltung einzutreten.

Update: Bitte unterzeichnen Sie hier die Petition zur Freilassung von Ales Bialiatski.

Alle Menschen verfügen von Geburt an über die gleichen, unveräußerlichen Rechte und Grundfreiheiten. Die Generalversammlung die Vereinten Nationen verabschiedete am 10. Dezember 1948 die Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in der bekennt sie sich zur Gewährleistung und zum Schutz der Menschenrechte jedes einzelnen. Am 10. Dezember wird seitdem der Tag der Menschenrechte begangen. Dieser Gedenktag erinnerte auch daran, dass an vielen Orten diese unveräußerlichen Rechte und Grundfreiheiten nicht umgesetzt sind. Wir alle sind deshalb gefordert uns für die Einhaltung dieser Rechte auch in der Zusammenarbeit mit unseren Partnerstädten einzusetzen.

29. November 2011
von Else Rieser
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Belarussisches aus der Werkstatt und dem Samowar

Der Bonner Weihnachtsmarkt gibt auch in diesem Jahr dem Minsk Club wieder Gelegenenheit, Leinen aus Belarus, Tee aus dem Samowar u.ä. Typisches aus der Bonner Partnerstadt Minsk anzubieten.
Am kommenden Wochenende, 3. und 4. Dezember werden wir in der Partnerschaftshütte der Stadt, direkt am Münster, wieder unser Angebot ausbreiten. Der Erlös des Wochenendes dient wie jedes Jahr der Kinder- und Jugendarbeit des Clubs. Im Jahr 2012 wollen wir wieder einen Schüleraustausch und eine Ferienmaßnahme für Kinder aus Minsk in Bonn organisieren und hoffen dabei auf tatkräftige Unterstützung der Weihnachtsmarktbesucher und -besucherinnen.
Wie gesagt: Wir stehen direkt vor dem Münster, gemeinsam mit dem Partnerschaftsverein Bonn – Cape Coast/Ghana, mit UNICEF, dem Kirchenpavillon u.a.. Kommen Sie vorbei – wir freuen uns!

23. November 2011
von Sarah Henkel
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Junger belarussischer Film

Im Oktober zeigte die Bonner Kinemathek Brotfabrik im Rahmen der Reihe KINO MIT WEITBLICK zwei Filme zum Thema „Freiheit in Belarus“. Neben Sebastian Heinzels “89 mm” regte der Kurzfilm “Vyraj – Paradise” der Minsker Gruppe kinaklub das Publikum zum Nachdenken an.

Вырай from kinakooperatyw on Vimeo.

Während der Initiativenreise des Minsk-Clubs im März 2011 machten die beiden Slavistik-Studentinnen Christiane Scholz und Jeanette Adametz Bekanntschaft mit Aleksandr, einem Mitglied des Minsker Kinaklubs. Hieraus entstand die Idee, einen Film der jungen Filmkunst-Initiative in einem Bonner Kino zu zeigen. Jeanette Adametz leitete den Film mit folgenden Worten ein: Weiterlesen →

9. November 2011
von Hannelore Tölke
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Zivilgesellschaft in Belarus braucht unsere Unterstützung – Bonner Stadtrat steht im Wort

In einer Resolution erklärte der Rat der Stadt Bonn die Unterstützung der Arbeit der Menschenrechtsorganisationen in Belarus. Diese Unterstützung ist angesichts des aktuell laufenden Gerichtsverfahrens gegen Ales Bialiatski dringend erforderlich.

Zum Prozess gegen den belarussischen Menschenrechtsaktivisten Ales Bialiatski erklärt unser Mitglied Hannelore Tölke im Rat der Stadt Bonn:

In einer interfraktionellen Erklärung (Drucksachen Nr. 1110650NV4)  hat der Rat der Bundesstadt Bonn im April seine Besorgnis über die Menschenrechtssituation in seiner Projektpartnerstadt Minsk und in Weißrussland zum Ausdruck gebracht. Wie angebracht diese Besorgnis ist zeigt sich gerade in diesen Tagen.

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1. November 2011
von Hannelore Tölke
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Zivilgesellschaft in Belarus unter Druck

Mehr als 30 oppositionelle Politiker und Aktivistinnen und Aktivisten sind im Belarus den letzten Monaten wegen der vermeintlichen Massenunruhen am 19. Dezember 2010 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt werden. Menschenrechtsorganisationen haben seitdem mehr als 1500 Menschen, die politisch verfolgt wurden, unterstützt und beraten. Wie viele Menschen wegen ihres gesellschaftspolitischen Engagements im Gefängnis sitzen ist nicht bekannt, nach Angaben von Menschenrechtrechtsorganisationen in Belarus sind es jedoch Hunderte. Inzwischen richten sich die Repressionen aber auch gegen Menschenrechtsverteidiger selbst.

In diesem Zusammenhang ist auch die Verhaftung des belarussischen Menschenrechtsaktivisten, Ales Bialatski, Vorsitzender des Menschenrechtszentrums Viasna und Vizepräsident der internationalen Menschenrechtsorganisation FIDH, zu sehen. Er wurde am 4. August auf offener Straße festgenommen. Weiterlesen →

24. Oktober 2011
von Else Rieser
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Der Minsk Club auf dem UN-Tag

Der UN-Tag am vergangenen Samstag, 22. Oktober, mit dem jährlichen Fest auf dem Bonner Marktplatz war auch für den Minsk-Club Anlaß sich gemeinsam mit weiteren Organisationen, die im Rahmen der Projektpartnerschaften der Stadt Bonn arbeiten, vorzustellen. Viele Besucherinnen und Besucher haben sich über die Arbeit des Clubs informiert. Sie waren besonders interessiert an Informationen über die Stadt Minsk und die politische Situation im Land. Diese wird auch in Bonn verstärkt wahrgenommen.
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11. Oktober 2011
von Sarah Henkel
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Kinoabend mit Filmen aus Belarus

In der Reihe KINO MIT WEITBLICK zeigt die Bonner Kinemathek Brotfabrik am 21.10.2011 unter anderem einen belarussischen Vorfilm, den Christiane Scholz und Jeanette Adametz von der Initiativenreise des Minsk Clubs im März 2011 mit nach Bonn brachten.

KINO MIT WEITBLICK: 89 Millimeter

Dokumentation über das Erwachsenwerden in Weißrussland – der letzten Diktatur Europas

21. Oktober, 18.30 Uhr, Bonner Kinemathek Brotfabrik

Der deutsche Filmemacher Sebastian Heinzel reiste in das Land gleich hinter Polen, in dem sich nicht nur die Zugleise um 89 Millimeter vom Rest Europas unterscheiden, um sechs junge Belarussen beim Erwachsenwerden in der wohlmöglich letzten Diktatur Europas zu begleiten.

Der Film aus dem Jahr 2005 wird durch eine offene Diskussionsrunde mit dem Regisseur Sebastian Heinzel begleitet sowie durch seinen aktuellen Kurzfilm über das weitere Schicksal des Protagonisten Alexander aus 89 Millimeter erweitert. Eingeleitet wird der Abend mit dem Kurzfilm “Vyraj”/”Paradise” der unabhängigen belarussischen Filmgruppe kinaklub. Unterstützt wird der Vortrag durch das Referat für Frauen und Gleichstellung des Bonner Asta.

Die Studenteninitiative Weitblick e.V. zeigt in regelmäßigen Abständen Filme in der Bonner Kinemathek Brotfabrik, die die Bildungsprojekte des Vereins thematisch ergänzen.

5 Euro ermäßigt / 6,50 Euro Regulär / Vortrag freier Eintritt

Kartenvorbestellung unter: Telefon: 0228 / 46 97 21

Bericht zur Veranstaltung: Junger belarussischer Film

15. September 2011
von Sarah Henkel
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“Belarus – (T)Raum Europa?” Vortrag zur Ausstellungseröffnung im Frauenmuseum Bonn

Als erstes Folgeprojekt der Initiativenreise des Minsk Clubs im März 2011 konnten über 100 Besucher/innen des Frauenmuseums Bonn am Freitag, 9. September die Ausstellung Беларусь – Belarus: Momentaufnahmen aus Weißrussland bewundern. Léonie Elschner, Nina Liewald und Helena Scholl von der Studenteninitiative Weitblick e.V. nutzten die in Minsk geknüpften Kontakte, um mit viel Einsatz den Fotografien von belarussischen Schülerinnen und Studentinnen eine Öffentlichkeit zu schaffen.

Die Ausstellung widmet sich dem Alltagsleben in Minsk. Zum besseren Verständnis dieses Alltagslebens für die Bonner Besucher/innen leistete Denis Mysnik mit seinem engagierten Vortrag zum Thema „Belarus – (T)Raum Europa?“ einen großen Beitrag, wie die lebhafte Diskussion im Anschluss zeigte.

Nach einer Darstellung der politischen Situation in Belarus seit den letzten Präsidentschaftswahlen stellt Denis Mysnik die Frage, wieso der belarussische Staat seiner verheerenden Wahrnehmung im Ausland nichts entgegensetzt. Er warnt davor, die Mächtigen des Landes als monolithischen Block zu sehen und stellt der postsowjetischen, prorussischen Elite die junge, aufstrebende Elite entgegen, die pragmatisch handelt und liberaler denkt. Sein Plädoyer:

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