26. Oktober 2014
von Sarah Henkel
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13.11. Deutsche Welle: Lesung mit Artur Klinaŭ

klinau_artur_autorenportrait-privat_e1666be680Gemeinsam mit der Deutschen Welle und der Stadt Bonn veranstaltet der Minsk Club Bonn e.V. im Rahmen des Rheinischen Lesefestes “Käpt’n Book” am 13.11.2014 – 19 Uhr in der Deutschen Welle, Kurt-Schumacher-Str. 3 eine Lesung mit Artur Klinaŭ.

Artur Klinaŭ, geboren 1965 in Minsk, ist Schriftsteller, Künstler und Architekt. Bereits während seines Architekturstudiums, das er 1987 abschloss, war er künstlerisch tätig. Seine Werke wurden in mehreren europäischen Ländern ausgestellt. Seit zehn Jahren gibt er die unabhängige Kunstzeitschrift pARTisan heraus, das einzige Magazin, das sich mit zeitgenössischer belarussischer Kultur beschäftigt. Artur Klinaŭ gilt als einer der einflussreichsten Kulturschaffenden seines Landes. Er lebt und arbeitet in Minsk. Weiterlesen →

30. Juli 2014
von Else Rieser
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Minsker wollten im Rhein schwimmen

....zu Besuch im Post Tower in Bonn. Erklärung des Energie-Konzeptes der Versorgung der Deutschen Post / DHL. Rundgang im Bürogebäude mit Besuch der "Briefkästen aller Länder"Erneuerbare Energien waren auch dieses Jahr wieder der Titel beim 2. Seminar des Minsk Clubs zu dem Thema für Studierende und junge Berufstätige aus der Partnerstadt Minsk. Viele junge Minskerinnen und Minsker hatten sich für die auf der Internetseite des Clubs und entsprechenden belarussischen Websites ausgeschriebene Seminarwoche beworben. Sechs wurden ausgewählt , sind – wie bei Städtepartnerschaften üblich – auf eigene Kosten angereist und wurden in der 2. Juliwoche von Clubmitgliedern betreut und begleitet. Finanziert werden konnte die Woche durch Unterstützung der Stadt Bonn, der IHK Bonn/Rhein-Sieg und der Firma Convex international.

Einen Wermutstropfen allerdings gab es gleich zu Anfang der Seminarwoche für die jungen Leute: Sie hatten alle Badesachen mitgebracht um im Rhein zu schwimmen. Doch das Wetter und die Warnungen durch den Club, daß das Wasser zwar sauber, aber die Strömung viel zu stark sei, ließen dieses Vorhaben nicht zu. Weiterlesen →

22. März 2014
von Else Rieser
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Schülergruppe aus Minsk zu Gast in Bonn

Bonner Schülerinnen in MinskNach einer langen Busreise traf die schülergruppe in Bonn ein. Damit erfolgt der Gegenbesuch zu der Visite von 10 Schülerinnen der Integrierten Gesamtschule (IGS) Beuel, die  gemeinsam mit ihrem Kunstlehrer Rainer Lümmen und Vertreterinnen des Clubs im September vergangenen Jahres auf Einladung unseres Clubs nach Minsk gereist sind.

Sie hatten einen Fotowettbewerb gewonnen, den unser Club unter dem Motto „Alltag in Bonn“ ausgeschrieben hatte.

Neben der IGS Beuel  sind Besuche auf dem Drachenfels, im Haus der Geschichte, bei den UN, bei der Deutschen Welle, im Rheinischen Landesmuseum, im Heimatmuseum Beuel und  im Beethovenhaus so wie auf Schloß Augustusburg und in Köln geplant.

Die Organisatoren von seiten des Minsk Clubs und der IGS (Herr Lümmen) hoffen, daß die Gruppe mit genau so positiven Eindrücken aus der Partnerstadt Bonn nach Hause zurückkehrt wie das im vergangenen Herbst die Bonner Gruppe getan hat.

17. März 2014
von Sarah Henkel
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08.04. Swetlana Alexijewitsch “Secondhand-Zeit”, Lesung und Gespräch mit der Autorin

Swetlana Alexijewitsch

Swetlana Alexijewitsch, Bild: IMAGO

Moderation: Gerd Koenen
Übersetzung: Ganna-Maria Braungardt
Dienstag, 8. April, 19:30 Uhr, Haus der Geschichte

Bericht in der Bonner Rundschau:
Das Böse steckt auch in Tante Olga.

Im Anschluss an die Veranstaltung hat die Deutsche Welle dieses Interview geführt.

Swetlana Alexijewitsch, Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels 2013, ist eine der herausragenden Gestalten in der postsowjetischen Literatur. Sie schuf in ihren auf Interviews beruhenden dokumentarischen »Romanen in Stimmen« eine ganz eigene literarische Gattung. Mit dieser Herangehensweise einer emotionalisierten Geschichtsschreibung ist sie zum moralischen Gedächtnis ihrer Mitmenschen in Weißrussland, Russland und der Ukraine geworden.

In »Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus« lässt sie einen vielstimmigen Chor von den radikalen gesellschaftlichen Umwandlungen der postsowjetischen Zeit erzählen, von ihren Verunsicherungen und Katastrophen. Weiterlesen →

11. September 2013
von Sarah Henkel
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20 Jahre Städtepartnerschaft Bonn – Minsk

Die Fahnen der EU, von Belarus und von Deutschland nebeneinander vor einem öffentlichen Gebäude – das ist schon ein ungewohntes Bild. Anlass dafür ist die Feststunde im Alten Rathaus zum des 20. Jahrestags der Unterzeichung der “Erklärung zum Aufbau freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Verwaltungen der Städte Bonn und Minsk” am 05. September.

Ein Nebeneinander im besten Sinne spiegelte sich auch in der Ausgestaltung des Jubiläums wieder: Es sprachen Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, der Botschafter der Republik Belarus Andrej Giro, der ehemaligen Bonner Oberbürgermeister Dr. Hans Daniels und Anna Sasnowskaja, die Grüße von ihrem Vater Alexander Sasnowskij verlas. Dieser hatte als stellvertretender Vorsitzender des Exekutivkommitees der Stadt Minsk die Partnerschaft zu Bonn mitbegründet. Nimptsch verschweigt nicht, dass die Kontakte offizieller Vertreter der beiden Städte seit Jahren ruhen. Giro richtet die Grüße des Minsker Bürgermeisters aus und betont die Wichtigkeit von zivilgesellschaftlichen Begegnungen zwischen beiden Städten für den “Friedensraum Europa”.

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29. Oktober 2012
von Sarah Henkel
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Erinnern ist Wiederholung

“Dieses Buch ist eigentlich für deutsche Leser geschrieben, lasst uns dafür einsetzen, dass es auch in deutscher Sprache erscheinen kann”, so formuliert es Dr. Holger Hindorf 2011 spontan in der Geschichtswerkstatt Minsk, nachdem wir Maja Krapina kennen gelernt haben. Auf diese Initiative folgte ein geschäftiges Jahr des Übersetzens, Redigierens, Layoutens, Internet-Telefonierens zwischen zwei Handvoll fleißigen Ameisen, die zur Verwirklichung des Projektes beitrugen: Der deutschen Übersetzung der Lebenserinnerungen von Maja Krapina, einer Zeitzeugin des Minsker Ghettos.

Als Maja Krapina im September den Minsk Club Bonn besucht hat, freut es sie besonders, dass ihre Autobiographie von jungen Absolventinnen übersetzt wurden, dass sich also auch junge Deutsche mit der gemeinsamen deutsch-belarussischen Geschichte auseinandersetzen.

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21. September 2012
von Sarah Henkel
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Besuch von Maja Krapina und Kuzma Kozak aus der Geschichtswerkstatt Minsk

Anlässlich der Präsentation des Buches “Die dreifach Wiedergeborene” von Maja Krapina in deutscher Übersetzung besuchten die Autorin und Kuzma Kozak, Leiter der Geschichtswerkstatt Minsk, diese Woche den Minsk Club.

Bericht zur Buchpräsentation mit Link zur pdf-Datei.

20. September 2012
von Sarah Henkel
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Bildungswoche “Erneuerbare Energien” im Journal für junge Deutschlerner

Anfang Juli lud der Minsk-Club Bonn Studenten aus Minsk zur Bildungswoche “Erneuerbare Energien” nach Bonn ein. Andrej Kulesch studiert Wirtschaftswissenschaften in Minsk.

In Belarus hört man fast jeden Tag etwas über den Bau neuer Atomkraftwerke. Ich war deshalb sehr froh, dass ich an der Bildungswoche “Erneuerbare Energien” teilnehmen konnte. Ich dachte mir: “Energie aus der Natur – wie soll das funktionieren?”

VON MINSK NACH BONN

Zwischen den Partnerstädten Minsk und Bonn liegen etwa 1 700 Kilometer – und du kommst in eine andere Welt! Bonnwar von 1949 bis 1990 die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland (BRD). Vielleicht hat die Stadt deswegen immer noch eine besondere Atmosphäre. In Minsk ist es unmöglich, einfach stehen zu bleiben und sich umzuschauen. Die Leute sind so hektisch, sie sind immer in Bewegung. In Bonn ist das ganz anders. Man kann spazieren gehen und genießen: die Ruhe, die Straßen, die Architektur, den Fluss “Vater Rhein”.

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19. Juli 2012
von Else Rieser
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Erneuerbare Energien sind kein Nischenthema und ein zukunftsträchtiger Wirtschaftsfaktor

Dies war das Fazit, das die Minsker Studierenden zogen, die an der einwöchigen Bildungswoche „Erneuerbaren Energien“ des Minsk Clubs Bonn in der Stadt teilgenommen hatten.

Eine Woche mit überwiegend strahlendem Sonnenschein zeigte die Stadt von ihrer besten Seite. Aber auch der Weltwindenergiekongreß im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages, Unternehmen wie Solarworld oder die Karl Knauber GmbH, die Deutsche Post AG mit ihrem Tower, der durch Rheinwasser gekühlt und geheizt wird und die Müllverwertungsanlage der Stadt Bonn, die thermische Energie erzeugt, machten einerseits die weltweite Aufmerksamkeit deutlich, die dies Art der Energiegewinnung inzwischen genießt, andererseits die wirtschaftlichen Aspekte deutlich.

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