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News-Termine

NEWS

⇒ Derzeitige Situation

Infolge der COVID 19-Pandemie müssen weiterhin viele geplante Aktivitäten des Minsk Clubs, u.a. das jährliche Energieseminar für Studierende der Minsker Universitäten, das Jubiläum zum 25jährigen Bestehen des Clubs, der Beitrag zum Beethovenfestival, abgesagt werden. Auch wenn durch die Pandemie viele Kontakte ausfallen müssen, können wir in vielen Bereichen weiter aktiv sein.

⇒ Städtepartnerschaft Bonn - Minsk

Auf ihrer Homepage informiert die Stadt Bonn über ihre älteste Partnerstadt Minsk, Hauptstadt der Republik Belarus und die vielfältigen Begegnungen und Aktivitäten der beiden Städte. Bonn zieht ein positives Fazit und berichtet informativ und detailliert über Projekte, die unser Minsk Club ausgerichtet und mit organisiert hat.
Näheres unter: https://www.bonn.de/themen-entdecken/uno-internationales/minsk.php


TERMINE

⇒ Oktober 2021: Belarus in Video-Installationen der Bonner Konzept-Künstlerin Natasza Deddner

Die Konzeptkünstlerin Natasza Deddner hat sich mit einem künstlerischen Beitrag an die Öffentlichkeit gewandt, in welchem sie mit den Mitteln der Konzeptkunst, zwei Video-Installationen, auf die Situation der Menschen in Belarus hinweist. Die Eröffnung der Vernissage unter dem Titel „Art is Resistance“ fand am 25. September 2021 in Bonn/Bad Godesberg in der Bürgerstrasse 12 statt.

Im Vorfeld der Eröffnung hatte der Minsk Club Bonn e.V. seine Mitglieder, die Teilnehmer der Minsk-Reise vom September 2018 und weitere potentiell Interessierte auf die Vernissage aufmerksam gemacht.
Der Bezirksbürgermeister von Bad Godesberg Christoph Jansen begrüßte die ca. 60 Besucher, der 1. Vorsitzende des Minsk Clubs führte in das Thema der Vernissage ein, und Frau Natalia Neumann, Schatzmeisterin des Minsk Clubs, aber auch Kulturmanagerin und Mitglied des Integrationsrates ihrer Heimatstadt Siegen, ging auf die Bedeutung und Zielsetzung von Konzeptkunst ein.

Umrahmt wurde die Veranstaltung von einer Performance der belarussischen Künstlerin Yauheniya Hukava sowie von mehreren musikalischen Darbietungen der ebenfalls belarussischen Musikerinnen  Tanya Kupra (Gesang) und Maruta Staravoitava  (Flöte).

Im Rahmenprogramm  der Vernissage sind insgesamt  fünf Veranstaltungen zu Belarus  vorgesehen; alle beginnen jeweils um 17.00 Uhr und finden in der Bürgerstrasse 12 in Bad Godesberg statt.
2. Oktober: „Belarus – Schicksal eines Landes zwischen Ost und West“.  Der 1. Vorsitzende des Minsk Clubs ging in seinem Vortrag auf die wechselvolle Geschichte des Landes und die aktuelle Lage in Belarus ein.
9. Oktober: „Belarus, wie (ohn)mächtig ist deine Sprache“.  Vortrag von Yauheniya Hukava
16. Oktober: „Zivilgesellschaftliche Initiativen und ehrenamtliches Engagement als Grundlage für den Aufbau der Demokratie in Belarus“. Vortrag von Natalia Neumann
23. Oktober: „Traditionelles Kunsthandwerk im Spiegel der modernen belarussischen Kunst“. Vortrag von Alena Dubino.
30. Oktober: „Soli-Kundgebung und Konzert“
Auch die Veranstaltungen vom 2. bis 23, Oktober werden jeweils musikalisch umrahmt.

Wir freuen uns auf die zahlreichen Besucher und das Interesse der Bonner und Gäste der Stadt für Belarus!
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⇒ Ab November 2020: „Vernetztes ÖkoLabor“

Dank unserer Schatzmeisterin Natalia Neumann, die in Minsk entsprechende Kontakte knüpfen konnte, beteiligt sich der Minsk Club am deutsch-belarussischen  Projekt „Schaffung und Umsetzung eines Ressourcenzentrums für ökologische Aufklärung -Vernetztes Ökolabor“. Es wird  vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert und organisatorisch begleitet vom IBB Dortmund. Belarussischer Partner ist das Institut für Bildungsentwicklung Minsk. Ziel des Projekts ist die langfristige Bewusstseinsmachung und Ausbildung im Primar- und Sekundarbereich für den Natur-und Umweltschutz sowie für ökologische Zusammenhänge. Fragen des Umweltschutzes, der Nachhaltigkeit, der Energieversorgung, des Klimaschutzes, der Erhaltung von Trinkwasser und der Böden, des Recycling und der Kreislaufwirtschaft gehören zu dem ehrgeizigen Vorhaben

.Die Aufgabe des Minsk Club besteht im Wesentlichen in der Vermittlung  von Kontaktpersonen als Ansprechpartner, Ratgeber und Experten. Ob wie geplant ein Besuch der Minsker Beteiligten stattfinden wird, ist noch offen.

Im Rahmen des Projekts „Vernetztes ÖkoLabor“ hat das Minsker Institut einen Wettbewerb für Schüler, Pädagogen und Erzieher Minsker Schulen zum Thema „Die ökologische Schule“ durchgeführt. Zielgruppe waren Kinder aus Vorschulen und ihre Erzieher, Schüler von Grund- und weiterführenden Schulen sowie Lehrkräfte, alle aus Schulen der Stadt Minsk.
Vorgegeben waren vier Themen;
1.    „Ökologisches Territorium"
2.    „Wir sind für den Grünen Planeten!“  Hier wurden vor allem Videoprojekte zum konkreten Umwelt- und Naturschutz präsentiert.
3.     „Das Grüne Start-up“. Hier sollten ökologische Projekte mit Business- Charakter erarbeitet werden.
4.    „Erwachsene und Kinder sind beide gleich verantwortlich für die Natur.“ Dieses Thema richtete sich an Erzieher und Pädagogen und sollte Methoden der Vermittlung ökologischen Wissens vorstellen.

Insgesamt haben sich 130 Schüler und Lehrkräfte  mit 105 Projektvorschlägen am Wettbewerb beteiligt. Auf Bitte des Minsker Instituts  beteiligten sich vom Minsk Club der Vorsitzende, die Geschäftsführerin  und Natalia Neumann als Projektleiterin an der Jury zur Bewertung der Vorschläge. In der Endauswahl wurden 16 Sieger ermittelt. Die Qualität der Vorschläge war hoch; es waren viel Engagement und Interesse an der Thematik erkennbar.
Am 28. Januar  2021 fand in Minsk die Preisverleihung an die Sieger statt, an der die deutschen Jury-Mitglieder per Zoom zugeschaltet waren.Der Vorsitzende und Frau Neumann richteten ein Grußwort an Organisatoren und Teilnehmer.
Am 15. Februar 2021 gab es im Minsker Städtischen Institut für Bildungsentwicklung einen Runden Tisch „Bildungsstrategie im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung“,den die Rektorin des Instituts Tatyana I. Moroz leitete und an dem weitere hochrangige Bildungsvertreter Minsker Organisationen teilnahmen. Natalia Neumann sprach ein kurzes Grußwort, die Geschäftsführerin Maria Hohn-Berghorn stellte das Nachhaltigkeitskonzept der Stadt Bonn vor.
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⇒ Gespräch mit Vertretern von RAZAM

Unser Beiratsmitglied Alexander Fischbein hatte den Minsk Club um ein Informationsgespräch  mit Vertretern von RAZAM (belarussisch: gemeinsam) gebeten, einer Vereinigung, in der er auch aktiv ist. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, über die gegenwärtigen Zustände in Belarus zu informieren und für den Demokratisierungsprozess des Landes zu werben.

Am 3. Februar 2021 fand die Zoom-Konferenz statt. Dr. Dmitrij Chikrin, Physiker in Jülich und Vorsitzender von RAZAM, informierte über das Anliegen der Vereinigung, die Vertreter des Minsk Clubs berichteten über ihre Aufgaben und  politischen Möglichkeiten  im aktuellen deutsch-belarussischen Kontext. Das Gespräch war offen, mit kritischer Distanz zum Gegenstand, auch mit realistischer Einschätzung der Einwirkungsmöglichkeiten von außen.

Dr. Chikrin hatte sich brieflich an deutsche Oberbürgermeister*innen von Städten mit einer belarussischen Städtepartnerschaft gewandt, darunter auch Bonn,  und dafür geworben, dass diese einen  offenen Unterstützungsbrief an ihre  belarussischen Kollegen richten. So wurden auch wir um Stellungnahme und Einschätzung der Anfrage gebeten. Der Minsk Club empfiehlt einen offenen Brief an die „Bürger und Bürgerinnen der Stadt Minsk“ und hat einen Briefentwurf formuliert. Tenor des Briefes: “Wir sind aufmerksam und bleiben Partner“.