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	<title>Minsk Club Bonn</title>
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	<description>Städtepartnerschaft Bonn - Minsk</description>
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		<title>Offener Brief des Minsk Clubs Bonn: Endet Europa an der Oder?</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 22:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Henkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Lage]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Osteuropäische Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Abteilung für Osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn ist Gegenstand der Einsparungspläne der Philosophischen Fakultät. Eine Initiative aus Studierenden und Lehrenden des Faches informiert über die Hintergründe und bittet um Unterstützung. Selbst die FAZ berichtete: Warum nicht eine TU &#8230; <a href="http://minskclub-bonn.de/offener-brief-des-minsk-clubs-bonn-endet-europa-an-der-oder">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_634" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://minskclub-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/Professor-Dahlmann-in-seinem-Seminar.jpeg"><img class="size-medium wp-image-634" title="Professor Dahlmann in seinem Seminar" src="http://minskclub-bonn.de/wp-content/uploads/2011/12/Professor-Dahlmann-in-seinem-Seminar-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Volker Lannert, www.vlannert.de</p></div>
<p>Die <a href="https://www.facebook.com/osteuropa.bonn">Abteilung für Osteuropäische Geschichte</a> an der Universität Bonn ist Gegenstand der Einsparungspläne der Philosophischen Fakultät. Eine<a href="http://www.endet-europa-an-der-oder.de/index.html"> Initiative aus Studierenden und Lehrenden</a> des Faches informiert über die Hintergründe und bittet um Unterstützung. Selbst die FAZ berichtete: <a href="http://www.endet-europa-an-der-oder.de/mediapool/121/1213739/data/FAZ3011.pdf">Warum nicht eine TU Bonn?</a><span id="more-633"></span></p>
<p>Prof. Dr. Dahlmann<a href="http://www.endet-europa-an-der-oder.de/mediapool/121/1213739/data/PM_wenn_Geruechte_die_Runde_machen.pdf"> fürchtet</a>, dass seinem Fach nun ein ähnliches Schicksal wie bereits der Slavistik droht, die nach einer &#8220;Verschleierungs- und Hinhaltetaktik der Dekanate und der Rektorate in den Vergangenen sieben Jahren&#8221; mit dem Auslaufen des Magisterstudiengangs wohl entgültig abgeschafft ist.</p>
<p>Der Minsk Club Bonn e.V. verfolgt die Entwicklungen mit großer Sorge und bittet Dekan Prof. Dr. Geyer in einem offenen Brief, von Sparplänen zulasten der Fächervielfalt abzusehen:</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Geyer, </em></p>
<p><em>über die Initiative der Studierenden der Osteuropäischen Geschichte, sowie aus der Presse haben wir von den neuerlichen Einsparungsplänen an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn erfahren. Es heißt, hier werde nach dem Ende der Slavistik nun auch die Schließung der Osteuropäischen Geschichte diskutiert. </em></p>
<p><em>Die Abteilung Osteuropäische Geschichte ist langjähriger Partner des Minsk Clubs Bonn e.V. Nicht nur die wissenschaftliche Arbeit, auch die Lehre wird an dieser Abteilung mit außergewöhnlichem Einsatz betrieben. Gerade Projekten in Kooperation mit der Zivilgesellschaft, in denen Studierende berufsqualifizierende Kompetenzen erwerben können, steht man aufgeschlossen gegenüber. </em></p>
<p><em>Es ist Teil unserer historischen Verantwortung, gute und vertrauensvolle Beziehungen zu Mittel- und Osteuropa, dem Schauplatz des Holocaust und des deutschen Vernichtungskriegs, zu fördern. Für die Entwicklung eines gemeinsamen Europas müssen wir die Zusammenarbeit auf zivilgesellschaftlicher Ebene, den Austausch von Wissenschaftler/innen – und gerade Historiker/innen – aktiv betreiben. Aus unserer Sicht ist es gerade in einer Stadt wie Bonn, die sich die Internationalität auf die Fahnen schreibt, wichtig, dass Studierende die Möglichkeit haben, Osteuropakompetenz zu erwerben. </em></p>
<p><em>Wir möchten Sie bitten, die Sparpläne zulasten der philosophischen Fakultät zu überdenken und insbesondere von Streichungen kleiner Fächer wie der Osteuropäischen Geschichte Abstand zu nehmen. </em></p>
<p><em>Mit freundlichen Grüßen,</em></p>
<p><em>Else Rieser, Vorsitzende</em></p>
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		<title>10. Dezember: Tag der Menschenrechte</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 13:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Tölke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Lage]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Rat der Stadt Bonn]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschenrechte sind universell – wir alle sind gefordert für ihre Einhaltung einzutreten. Update: Bitte unterzeichnen Sie hier die Petition zur Freilassung von Ales Bialiatski. Alle Menschen verfügen von Geburt an über die gleichen, unveräußerlichen Rechte und Grundfreiheiten. Die Generalversammlung die &#8230; <a href="http://minskclub-bonn.de/10-dezember-tag-der-menschenrechte">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><strong>Menschenrechte sind universell – wir alle sind gefordert für ihre Einhaltung einzutreten.</strong></p>
<p><a href="http://spring96.org/files/images/humanrightsviolations.jpg"><img class="alignleft" src="http://spring96.org/files/images/humanrightsviolations.jpg" alt="" width="224" height="202" /></a><em>Update: Bitte unterzeichnen Sie hier <a href="http://freeales.spring96.org/en?page=2">die Petition zur Freilassung von Ales Bialiatski.</a></em></p>
<p>Alle Menschen verfügen von Geburt an über die gleichen, unveräußerlichen Rechte und Grundfreiheiten. Die Generalversammlung die Vereinten Nationen verabschiedete am 10. Dezember 1948 die Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in der bekennt sie sich zur Gewährleistung und zum Schutz der Menschenrechte jedes einzelnen. Am 10. Dezember wird seitdem der Tag der Menschenrechte begangen. Dieser Gedenktag erinnerte auch daran, dass an vielen Orten diese unveräußerlichen Rechte und Grundfreiheiten nicht umgesetzt sind. Wir alle sind deshalb gefordert uns für die Einhaltung dieser Rechte auch in der Zusammenarbeit mit unseren Partnerstädten einzusetzen.</p>
<div><span id="more-613"></span></div>
<p>Seit vielen Jahren besteht eine Partnerschaft mit Minsk. In Belarus hat sich jedoch die Menschenrechtssituation seit den Wahlen im Dezember 2010 wesentlich verschlechtert. Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit werden zunehmend eingeschränkt. Es gibt Versuche, alle Formen friedlicher Proteste zum Schweigen zu bringen. Menschenrechtsaktivisten sind inzwischen selbst Angriffen ausgesetzt. In Belarus werden weiterhin Todesurteile vollstreckt.</p>
<p>Erst vor wenigen Tagen, am 30.11.2011, wurden gegen <a href="http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-348-2011/drohende-hinrichtung?destination=suche%3Fwords-advanced%3DBelarus%26country%3D%26topic%3D%26node_type%3D%26from_month%3D0%26from_year%3D%26to_month%3D0%26to_year%3D%26sort_type%3Ddesc%26page_limit%3D10%26go_x%3D17%26go_y%3D7%26go%3DSortieren%26form_id%3Dai_search_form">Dimitri Konowalow und Wladislaw Kowaljow Todesurteile verhängt</a>. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Prozessführung. Während des Prozesses seien Zweifel, daran aufgekommen, ob die Angeklagten an dem Terrorakt in der Minsker Metro beteiligt waren. Die Menschenrechtsorganisation Viasna erklärte, die belarussische Verfassung und internationale Verträge, die durch die belarussische Regierung ratifiziert wurden, garantierten allen Bürgerinnen und Bürgern ein unveräußerliches Recht auf Leben, aus diesem Grund seien die Todesurteile unrechtmäßig.Bereits seit geraumer Zeit befinden sich jedoch die Menschenrechtsverteidiger in Belarus selbst unter Druck. Am 24. November wurde Ales Bialiatski, der Vorsitzender des <a href="http://spring96.org/en">Menschenrechtszentrums Viasna</a> ist, in Minsk zu viereinhalb Jahren Freiheitsentzug verurteilt.</p>
<p>Nach der Urteilsverkündung hatte Ales Bialiatski Gelegenheit zu einer Erklärung. Er stellte fest, dass die Schikane von Menschenrechtsverteidigerinnen und Menschenrechtsverteidigern in Belarus der Verfassung zuwiderlaufe und erinnerte die Behörden daran, dass Belarus als Vertragsstaat der UN-Erklärung zum Schutz von Menschenrechtsverteidigern dazu verpflichtet sei, diese in ihrer Arbeit zu unterstützen. Er wies aber auch auf die zunehmende Bedrohung von Menschenrechtsverteidigerinnen und Menschenrechtsverteidigern der gesamten Region hin, so seien in Usbekistan acht Menschenrechtaktivisten aufgrund von konstruierten Beschuldigungen inhaftiert.</p>
<p>Geben auch wir auch in der UNO-Stadt Bonn der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO in der Arbeit mit unseren Partnerstädten eine Bedeutung, denn nicht nur zum Tag der Menschenrechte hat die UNO–Stadt Bonn die besondere Aufgabe in ihren Partnerstädten die Zivilgesellschaft konkret zu unterstützen und Menschenrechtsverteidigern dort beizustehen.</p>
<p>Was denken Sie dazu?</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Belarussisches aus der Werkstatt und dem Samowar</title>
		<link>http://minskclub-bonn.de/belarussisches-aus-der-werkstatt-und-dem-samowar</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Else Rieser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Infostand Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bonner Weihnachtsmarkt gibt auch in diesem Jahr dem Minsk Club wieder Gelegenenheit, Leinen aus Belarus, Tee aus dem Samowar u.ä. Typisches aus der Bonner Partnerstadt Minsk anzubieten. Am kommenden Wochenende, 3. und 4. Dezember werden wir in der Partnerschaftshütte &#8230; <a href="http://minskclub-bonn.de/belarussisches-aus-der-werkstatt-und-dem-samowar">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Minsk, März 2011, Foto: Leonie Elschner" src="http://farm7.staticflickr.com/6166/6188921456_f14b66bd69_m.jpg" alt="" width="240" height="160" />Der <strong>Bonner Weihnachtsmarkt</strong> gibt auch in diesem Jahr dem Minsk Club wieder Gelegenenheit, Leinen aus Belarus, Tee aus dem Samowar u.ä. Typisches aus der Bonner Partnerstadt Minsk anzubieten.<br />
Am kommenden Wochenende, <strong>3. und 4. Dezember</strong> werden wir in der <strong>Partnerschaftshütte der Stadt</strong>, direkt am Münster, wieder unser Angebot ausbreiten. Der Erlös des Wochenendes dient wie jedes Jahr der Kinder- und Jugendarbeit des Clubs. Im Jahr 2012 wollen wir wieder einen Schüleraustausch und eine Ferienmaßnahme für Kinder aus Minsk in Bonn organisieren und hoffen dabei auf tatkräftige Unterstützung der Weihnachtsmarktbesucher und -besucherinnen.<br />
Wie gesagt: Wir stehen direkt vor dem Münster, gemeinsam mit dem Partnerschaftsverein Bonn &#8211; Cape Coast/Ghana, mit UNICEF, dem Kirchenpavillon u.a.. Kommen Sie vorbei &#8211; wir freuen uns!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Junger belarussischer Film</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 08:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Henkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Lage]]></category>
		<category><![CDATA[Filmabend]]></category>
		<category><![CDATA[Initiativenreise nach Minsk]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Oktober zeigte die Bonner Kinemathek Brotfabrik im Rahmen der Reihe KINO MIT WEITBLICK zwei Filme zum Thema „Freiheit in Belarus“. Neben Sebastian Heinzels &#8220;89 mm&#8221; regte der Kurzfilm &#8220;Vyraj – Paradise&#8221; der Minsker Gruppe kinaklub das Publikum zum Nachdenken &#8230; <a href="http://minskclub-bonn.de/junger-belarussischer-film">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Oktober zeigte <a href="http://www.bonnerkinemathek.de/">die Bonner Kinemathek Brotfabrik</a> im Rahmen der Reihe KINO MIT WEITBLICK <a href="http://minskclub-bonn.de/kinoabend-mit-filmen-aus-belarus">zwei Filme zum Thema „Freiheit in Belarus“</a>. Neben Sebastian Heinzels &#8220;89 mm&#8221; regte der Kurzfilm &#8220;Vyraj – Paradise&#8221; der Minsker Gruppe kinaklub das Publikum zum Nachdenken an.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/8306297?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="400" height="225"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/8306297">Вырай</a> from <a href="http://vimeo.com/user2838489">kinakooperatyw</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Während der <a href="http://minskclub-bonn.de/die-initiativenreise-2011-in-bildern">Initiativenreise des Minsk-Clubs</a> im März 2011 machten die beiden Slavistik-Studentinnen Christiane Scholz und Jeanette Adametz Bekanntschaft mit Aleksandr, einem Mitglied des Minsker <a href="http://kinaklub.org/ru/forum/%D0%B0%D0%B1%D0%BC%D0%B5%D1%80%D0%BA%D0%B0%D0%B2%D0%B0%D0%BD%D0%BD%D0%B5-%D1%84%D1%96%D0%BB%D1%8C%D0%BC%D0%B0-%D0%B2%D1%8B%D1%80%D0%B0%D0%B9-%D0%BA%D0%B0%D0%BC%D0%B0%D0%BD%D0%B4%D1%8B-%D1%81%D1%8E%D1%80%D1%80%D1%8D%D0%B0%D0%BB%D1%96%D1%81%D1%82%D0%B0%D1%9E-%D0%B0%D0%B4%D1%83%D0%BA%D0%B0%D1%86%D1%8B%D0%B9%D0%BD%D0%B0%D0%B3%D0%B0-%D0%BA%D1%96%D0%BD%D0%B0%D0%BA%D0%B0%D0%B0%D0%BF%D0%B5%D1%80%D0%B0%D1%82%D1%8B%D0%B2%D0%B0">Kinaklubs</a>. Hieraus entstand die Idee, einen Film der jungen Filmkunst-Initiative in einem Bonner Kino zu zeigen. Jeanette Adametz leitete den Film mit folgenden Worten ein: <span id="more-513"></span><br />
<em><img class="alignleft" title="Brotfabrik Bonn, Jeanette Adametz" src="http://farm7.static.flickr.com/6120/6289505948_efc03939b0_b.jpg" alt="" width="208" height="258" />„Vyraj heißt nicht nur Paradies, sondern bezeichnet auch den Ort, zu dem Zugvögel zum Überwintern fliegen.</em><br />
<em> Eingedenk des Themas – die Abhängigkeit der Belarussen von ihrem Big Brother &#8211; hatten die Mitglieder der Crew, die im übrigen allesamt aus Laien bestehen, zunächst die Vorstellung, eine Art verbotenen Film zu produzieren, der in Tausenden von Kopien nur im Untergrund bekannt würde und dessen Konsum mit einer Vielzahl von Repressionen und Strafen einherginge. Einen Film, der die Leute aufrüttelt und zum Denken anregt. Das hat leider so nicht geklappt. Er wurde dann nämlich auch im belarussischen Staatskanal zur besten Sendezeit gezeigt.</em><br />
<em> Ungeachtet dessen, waren ein Teil der Aufnahmen durchaus abenteuerlich. Die Szenen, die in dieser Antiutopie in irgendwelchen dunklen unterirdischen Gemäuern spielen, wurden tatsächlich in einem alten Luftschutzkeller aus dem 2. Weltkrieg gedreht. Da diese Bunker natürlich nicht frei zugänglich sind, hat sich das Kamerateam auf nicht ganz legale Weise Zutritt verschafft, indem sie  einen der verschweißten Zugänge in einigen Nächten heimlich wieder aufgesägt haben. Leider gab es das Problem, dass dieser Zugang nicht allzu weit entfernt von einem Verwaltungsgebäude des KGB lag, so dass die Sägeaktion zwischendurch für eine Woche unterbrochen werden musste, da die Gruppe unvorsichtigerweise nicht ganz leise gearbeitet hatte. Nachdem das aber geglückt war, hatten sie dann nur noch das Problem, dass sie keinen Strom hatten. Da musste dann auch schon mal das Kabel einer Straßenlaterne herhalten, das man für den Dreh anzapfte.</em><br />
<em> Alle sonstigen Szenen hat das Filmteam in öffentlichen Parks gedreht, ungeachtet dessen, dass sie in ihren leicht abstrusen Kostümen und Aufmachungen nicht unerheblich aufgefallen sind.</em><br />
<em> Ein letzter Punkt: Die Pferde, die in der ersten und letzten Szene des Films zu sehen sind, sind dem Team bei ihren letzten Aufnahmen auf einem Feld in der Nähe von Minsk wie aus dem Nichts heraus entgegengaloppiert. Spontan haben sich die Teammitglieder entschlossen, sie in den Film mit einzubeziehen, weil sie sich in einer sehr lebendigen, symbolhaften Weise von ihnen vertreten sahen. Ein wenig abgemagert, ein wenig heruntergekommen, zeigen sie Spuren des langen Eingesperrtseins.“</em></p>
<p>Was meinen Sie zu Vyraj und zum Engagement des Kinaklubs?</p>
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		<title>Zivilgesellschaft in Belarus braucht unsere Unterstützung &#8211; Bonner Stadtrat steht im Wort</title>
		<link>http://minskclub-bonn.de/zivilgesellschaft-in-belarus-braucht-unsere-unterstuetzung-bonner-stadtrat-steht-im-wort</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 19:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Tölke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Lage]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rat der Stadt Bonn]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Resolution erklärte der Rat der Stadt Bonn die Unterstützung der Arbeit der Menschenrechtsorganisationen in Belarus. Diese Unterstützung ist angesichts des aktuell laufenden Gerichtsverfahrens gegen Ales Bialiatski dringend erforderlich. Zum Prozess gegen den belarussischen Menschenrechtsaktivisten Ales Bialiatski erklärt unser &#8230; <a href="http://minskclub-bonn.de/zivilgesellschaft-in-belarus-braucht-unsere-unterstuetzung-bonner-stadtrat-steht-im-wort">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="news-single-item-subheader">
<p><strong>In einer Resolution erklärte der Rat der Stadt Bonn die Unterstützung der Arbeit der Menschenrechtsorganisationen in Belarus. Diese Unterstützung ist angesichts des aktuell laufenden Gerichtsverfahrens gegen Ales Bialiatski dringend erforderlich.</strong></p>
</div>
<div>
<p>Zum Prozess gegen den belarussischen Menschenrechtsaktivisten Ales Bialiatski erklärt unser Mitglied Hannelore Tölke im Rat der Stadt Bonn:</p>
<p>In einer interfraktionellen Erklärung (Drucksachen Nr. 1110650NV4)  hat der Rat der Bundesstadt Bonn im April seine Besorgnis über die Menschenrechtssituation in seiner Projektpartnerstadt Minsk und in Weißrussland zum Ausdruck gebracht. Wie angebracht diese Besorgnis ist zeigt sich gerade in diesen Tagen.</p>
<p><span id="more-493"></span>Am 2. November begann der Prozess gegen den weißrussischen Menschenrechtsaktivisten Ales Bialiatski, Leiter des Menschenrechtszentrum Viasna in Minsk und stellvertretender Vorsitzender der Internationalen Föderation für Menschenrechte (FIDH). Eine Gruppe Bonner Bürgerinnen und Bürger hatte erst im Frühjahr das Menschenrechtszentrum Viasna in Minsk besucht.</p>
<p>Ales Bialiatski wurde am 4. August festgenommen und befindet sich seither in Haft. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe beziehen sich auf die Nutzung eines privaten Bankkontos in Litauen. Viasna hatte den Großteil der finanziellen Mittel für Verfolgte und ihre Familien gesammelt. Das Konto in Litauen war für die Arbeit des Menschenrechtszentrums Viasna gedacht, dessen Vorsitzender Ales Bialiatski ist. Im Falle einer Verurteilung stehen Bialiatski bis zu sieben Jahren Gefängnis bevor. Die Verhaftung und der Prozess sind Teil einer bereits lange währenden, systematischen Drangsalierung von zivilgesellschaftlich engagierten Menschen durch die belarussischen Behörden. Ziel der Verhaftung ist es, die Arbeit der Menschenrechtsbewegung nachhaltig zu behindern und die Menschenrechtsaktivisten und Menschenrechtsaktivistinnen einzuschüchtern.</p>
<p>Der Rat der Stadt Bonn hat sich in seiner interfraktionellen Erklärung vom April dafür ausgesprochen, Menschenrechtsorganisationen im Rahmen der bestehenden Partnerschaften in ihrer Arbeit vor Ort zu unterstützen und Vertreterinnen und Vertreter von Menschenrechtsorganisation in die Bundesstadt einzuladen. Dadurch könnten Dialog und Zusammenarbeit mit den demokratischen Kräften in Minsk gefördert werden. Ales Bialiatski und die Organisation Viasna haben dazu bereits zu Beginn des Jahres ihre Unterstützung angeboten. Es ist an der Zeit, dass der Erklärung des Rates nun auch Taten folgen.<br />
Weiter Informationen über Viasna und den Prozess gegen Ales Bialiatski finden sich unter <a href="http://spring96.org/" target="_blank">spring96.org</a>.</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Zivilgesellschaft in Belarus unter Druck</title>
		<link>http://minskclub-bonn.de/zivilgesellschaft-in-belarus-unter-druck</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 11:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Tölke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Lage]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 30 oppositionelle Politiker und Aktivistinnen und Aktivisten sind im Belarus den letzten Monaten wegen der vermeintlichen Massenunruhen am 19. Dezember 2010 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt werden. Menschenrechtsorganisationen haben seitdem mehr als 1500 Menschen, die politisch verfolgt wurden, unterstützt &#8230; <a href="http://minskclub-bonn.de/zivilgesellschaft-in-belarus-unter-druck">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://minskclub-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/ban-free-ales-en-300-250.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-478" title="FIDH Freedom for Ales Bialiatski" src="http://minskclub-bonn.de/wp-content/uploads/2011/11/ban-free-ales-en-300-250.jpg" alt="" width="180" height="150" /></a>Mehr als 30 oppositionelle Politiker und Aktivistinnen und Aktivisten sind im Belarus den letzten Monaten wegen der vermeintlichen Massenunruhen am 19. Dezember 2010 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt werden. Menschenrechtsorganisationen haben seitdem mehr als 1500 Menschen, die politisch verfolgt wurden, unterstützt und beraten. Wie viele Menschen wegen ihres gesellschaftspolitischen Engagements im Gefängnis sitzen ist nicht bekannt, nach Angaben von Menschenrechtrechtsorganisationen in Belarus sind es jedoch Hunderte. Inzwischen richten sich die Repressionen aber auch gegen Menschenrechtsverteidiger selbst.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist auch die Verhaftung des belarussischen Menschenrechtsaktivisten, Ales Bialatski, Vorsitzender des Menschenrechtszentrums Viasna und Vizepräsident der internationalen Menschenrechtsorganisation FIDH, zu sehen. Er wurde am 4. August auf offener Straße festgenommen. <span id="more-451"></span>Inzwischen wurde gegen Ales Bialatski Anklage erhoben, ihm wird Verschleierung von Einkommen in großem Umfang vorgeworfen, dafür steht ihm eine Verurteilung von bis zu sieben Jahren Gefängnis bevor. Sein Prozess wird am 2. November beginnen. Die gegen Ales Bialatski erhobenen Anklagen beziehen sich auf die Nutzung eines privaten Bankkontos in Litauen. Dieses Konto war für die Arbeit des Menschenrechtszentrums Viasna , dessen Vorsitzender Ales Bialiatski ist, gedacht. Viasna hatte den Großteil der finanziellen Mittel für Verfolgte und ihre Familien gesammelt. Seine Verhaftung ist Teil einer bereits lange währenden, systematischen Drangsalierung von zivilgesellschaftlich engagierten Menschen durch die belarussischen Behörd. Ziel der Verhaftung ist, die Arbeit der Menschenrechtsbewegung nachhaltig zu behindern und die Menschenrechtsaktivisten und Menschenrechtsaktivistinnen einzuschüchtern.</p>
<p>Nach ihrer Verteilung sind beide weiteren Schikanen ausgesetzt. Andrei Sannikau wurde über einen Zeitraum von zehn Tagen von einer Gefängniskolonie zur anderen transportiert. Zmitser Dashkevichs ist seit seiner Inhaftierung acht Mal in einer Strafzelle festgehalten worden und sollte für die Nichtbefolgung der Gefängnisregeln eine Verhandlung in der Gefängniskolonie erhalten.</p>
<p>Belarus ist hierzulande ein weitgehend unbekanntes Land, gerät auch wirtschaftlich immer weiter in die Krise. Die Inlandspreise für Konsumgüter, für Nahrungsmittel und Heizkohle, explodieren. Der belarussische Rubel hat inzwischen ein Drittel seines Außenwerts verloren. Staatspräsident Alexander Lukaschenko befindet sich einem politischen Überlebenskampf, die Proteste einer demokratiebewegten Opposition könnten sich im bevorstehenden Winter schnell zu einer sozialen Massenbewegung ausweiten, die gegen das drohende Versagen des Regimes vor Hunger und Kälte rebelliert.</p>
<p>Die FIDH ist eine internationale Menschenrechtsorganisation. Ales ist ihr Vizepräsident, mehr <a href="http://www.fidh.org/-Acting-FIDH">hier auf Englisch</a></p>
<p>Und <a href="http://spring96.org/en/news">hier die Website von Viasna</a> (ebenfalls auf Englisch)<em>.</em></p>
<p><em>Ergänzung aus aktuellem Anlass: Am Mittwoch, 2.11.2011 beginnt im Minsker Maskouski-Bezirksgericht der Prozess gegen Ales Bialiatski. Ihm drohen, nach Angaben von Viasna, bis zu sieben Jahre Freiheitsstrafe.</em></p>
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		<title>Der Minsk Club auf dem UN-Tag</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 17:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Else Rieser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage]]></category>
		<category><![CDATA[Infostand Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Publikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Der UN-Tag am vergangenen Samstag, 22. Oktober, mit dem jährlichen Fest auf dem Bonner Marktplatz war auch für den Minsk-Club Anlaß sich gemeinsam mit weiteren Organisationen, die im Rahmen der Projektpartnerschaften der Stadt Bonn arbeiten, vorzustellen. Viele Besucherinnen und Besucher &#8230; <a href="http://minskclub-bonn.de/der-minsk-club-auf-dem-un-tag">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der UN-Tag am vergangenen Samstag, 22. Oktober, mit dem jährlichen Fest auf dem Bonner Marktplatz war auch für den Minsk-Club Anlaß sich gemeinsam mit weiteren Organisationen, die im Rahmen der Projektpartnerschaften der Stadt Bonn arbeiten, vorzustellen. Viele Besucherinnen und Besucher haben sich über die Arbeit des Clubs informiert. Sie waren besonders interessiert an Informationen über die Stadt Minsk und die politische Situation im Land. Diese wird auch in Bonn verstärkt wahrgenommen.<br />
<span id="more-448"></span>In vielen Gesprächen konnten wir deutlich machen, daß gerade in politisch schwierigen Zeiten der Kontakt von Mensch zu Mensch und die Zusammenarbeit im zivilgesellschaftlichen Bereich sehr wichtig ist und dass wir diese Verbindungen auch zukünftig pflegen. Der Tag war gleichzeitig Premiere für den Relaunch unserer Internetseite , auf der Sie sich jetzt befinden, und sie unseren Besucherinnen und Besuchern vorzustellen. Es gab viel Lob dafür.</p>
<p>Die nächste Aktion im Rahmen der Projektpartnerschaften der Stadt Bonn wird am 2. Advents-wochenende unsere Teilnahme am Weihnachtsmarkt vor dem Bonner Münster sein. Dabei geben wir kunstgewerbliche Artikel aus Belarus sowie Tee aus dem Samowar und sonstiges &#8220;Warmhaltendes&#8221; gegen Spenden ab.</p>
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		<title>Willkommen auf unserer neuen Homepage</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 09:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Henkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Homepage]]></category>

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		<description><![CDATA[Сардэчна запрашаем на наш новы вэб-сайт (das war belarussisch). Приглашаем вас посетить наш новый веб-сайт (das war russisch).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://minskclub-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/CIMG0164-2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-427" title="Begrüßung mit Brot und Salz" src="http://minskclub-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/CIMG0164-2-231x300.jpg" alt="" width="231" height="300" /></a>Сардэчна запрашаем на наш новы вэб-сайт (das war belarussisch).</p>
<p>Приглашаем вас посетить наш новый веб-сайт (das war russisch).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kinoabend mit Filmen aus Belarus</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 07:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Henkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termin]]></category>
		<category><![CDATA[Filmabend]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Reihe KINO MIT WEITBLICK zeigt die Bonner Kinemathek Brotfabrik am 21.10.2011 unter anderem einen belarussischen Vorfilm, den Christiane Scholz und Jeanette Adametz von der Initiativenreise des Minsk Clubs im März 2011 mit nach Bonn brachten. KINO MIT WEITBLICK: &#8230; <a href="http://minskclub-bonn.de/kinoabend-mit-filmen-aus-belarus">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Reihe KINO MIT WEITBLICK zeigt die Bonner Kinemathek Brotfabrik am 21.10.2011 unter anderem einen belarussischen Vorfilm, den Christiane Scholz und Jeanette Adametz von der <a href="http://minskclub-bonn.de/die-initiativenreise-2011-in-bildern">Initiativenreise des Minsk Clubs</a> im März 2011 mit nach Bonn brachten.</p>
<p><strong>KINO MIT WEITBLICK: 89 Millimeter</strong></p>
<p>Dokumentation über das Erwachsenwerden in Weißrussland &#8211; der letzten Diktatur Europas</p>
<p><strong>21. Oktober, 18.30 Uhr, <a href="http://www.bonnerkinemathek.de/">Bonner Kinemathek Brotfabrik</a></strong></p>
<p><a href="http://minskclub-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/89mm_plakat.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-347" title="89mm_plakat" src="http://minskclub-bonn.de/wp-content/uploads/2011/10/89mm_plakat.jpg" alt="" width="177" height="250" /></a>Der deutsche Filmemacher Sebastian Heinzel reiste in das Land gleich hinter Polen, in dem sich nicht nur die Zugleise um 89 Millimeter vom Rest Europas unterscheiden, um sechs junge Belarussen beim Erwachsenwerden in der wohlmöglich letzten Diktatur Europas zu begleiten.</p>
<p>Der Film aus dem Jahr 2005 wird durch eine offene Diskussionsrunde mit dem Regisseur <a href="http://www.heinzelfilm.de/">Sebastian Heinzel</a> begleitet sowie durch seinen aktuellen Kurzfilm über das weitere Schicksal des Protagonisten Alexander aus 89 Millimeter erweitert. Eingeleitet wird der Abend mit dem Kurzfilm &#8220;Vyraj&#8221;/&#8221;Paradise&#8221; der unabhängigen belarussischen Filmgruppe <a href="http://kinaklub.org/">kinaklub</a>. Unterstützt wird der Vortrag durch das Referat für Frauen und Gleichstellung des Bonner Asta.</p>
<p>Die <a href="http://www.weitblicker.org/Stadt/Bonn">Studenteninitiative Weitblick e.V.</a> zeigt in regelmäßigen Abständen Filme in der Bonner Kinemathek Brotfabrik, die die Bildungsprojekte des Vereins thematisch ergänzen.</p>
<p>5 Euro ermäßigt / 6,50 Euro Regulär / Vortrag freier Eintritt</p>
<p>Kartenvorbestellung unter: Telefon: 0228 / 46 97 21</p>
<p><a href="http://minskclub-bonn.de/junger-belarussischer-film">Bericht zur Veranstaltung: Junger belarussischer Film</a></p>
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		<title>&#8220;Belarus &#8211; (T)Raum Europa?&#8221; Vortrag zur Ausstellungseröffnung im Frauenmuseum Bonn</title>
		<link>http://minskclub-bonn.de/gelungene-ausstellungseroeffnung-im-frauenmuseum-bonn</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 20:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Henkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Belarus]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Als erstes Folgeprojekt der Initiativenreise des Minsk Clubs im März 2011 konnten über 100 Besucher/innen des Frauenmuseums Bonn am Freitag, 9. September die Ausstellung Беларусь – Belarus: Momentaufnahmen aus Weißrussland bewundern. Léonie Elschner, Nina Liewald und Helena Scholl von der &#8230; <a href="http://minskclub-bonn.de/gelungene-ausstellungseroeffnung-im-frauenmuseum-bonn">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://minskclub-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_3714.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-255" title="Minsker Alltag gesehen in Bonn" src="http://minskclub-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_3714-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Als erstes Folgeprojekt der <a href="http://minskclub-bonn.de/die-initiativenreise-2011-in-bildern">Initiativenreise des Minsk Clubs</a> im März 2011 konnten über 100 Besucher/innen des <a href="http://www.frauenmuseum.de/">Frauenmuseums Bonn</a> am Freitag, 9. September die Ausstellung <a href="http://minskclub-bonn.de/belarus-momentaufnahmen-aus-weissrussland">Беларусь – Belarus: Momentaufnahmen aus Weißrussland</a> bewundern. Léonie Elschner, Nina Liewald und Helena Scholl von der <a href="http://www.weitblicker.org/Stadt/Bonn">Studenteninitiative Weitblick e.V.</a> nutzten die in Minsk geknüpften Kontakte, um mit viel Einsatz den Fotografien von belarussischen Schülerinnen und Studentinnen eine Öffentlichkeit zu schaffen.</p>
<p><a href="http://minskclub-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/Daniel-Mysnik.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-254" title="Denis Mysnik" src="http://minskclub-bonn.de/wp-content/uploads/2011/09/Daniel-Mysnik-300x263.jpg" alt="" width="300" height="263" /></a>Die Ausstellung widmet sich dem Alltagsleben in Minsk. Zum besseren Verständnis dieses Alltagslebens für die Bonner Besucher/innen leistete Denis Mysnik mit seinem engagierten Vortrag zum Thema „Belarus &#8211; (T)Raum Europa?“ einen großen Beitrag, wie die lebhafte Diskussion im Anschluss zeigte.</p>
<p>Nach einer Darstellung der politischen Situation in Belarus seit den letzten Präsidentschaftswahlen stellt Denis Mysnik die Frage, wieso der belarussische Staat seiner verheerenden Wahrnehmung im Ausland nichts entgegensetzt. Er warnt davor, die Mächtigen des Landes als monolithischen Block zu sehen und stellt der postsowjetischen, prorussischen Elite die junge, aufstrebende Elite entgegen, die pragmatisch handelt und liberaler denkt. Sein Plädoyer:</p>
<p><em><span id="more-252"></span>&#8220;Die Europäische Union verhängte nach den Ereignissen am 19. Dezember harte politische und weniger harte wirtschaftliche Sanktionen gegenüber Minsk. Sanktionen sind die normativ einzig richtige Reaktion auf die brutale Realität in Belarus und sollen als Druckmittel zur Freilassung und Rehabilitierung aller politischen Gefangenen eingesetzt werden.</em><br />
<em>Aber daneben müsste der Westen versuchen, den Dialog mit dem offiziellem Minsk wieder aufzunehmen, insbesondere mit den jüngeren pragmatischen Beamten auf mittlerer und unterer Managementebene. Und das, obwohl sie momentan keine Stimme im Regime besitzen. &#8220;</em></p>
<p>Die Fotografien zeigen eine verträumte, antiquierte Welt, die den selbstbewussten Schülerinnen und Studentinnen als Kulisse dient. Ob sie auch ihre Zukunft dort sehen?</p>
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