Eröffnung der Ausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez – Geschichte und Erinnerung“

Im NS-Dokumentations-Zentrum  in Köln,  Appellhofplatz 23-25, ist noch bis 18.Februar 2018 die Sonderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez – Geschichte und Erinnerung“ zu sehen.
Es ist die Ausstellung des Internationalen Bildungs-und Begegnungswerk (IBB) Dortmund, IBB Minsk und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Unter den Opfern waren auch über Tausend Kölnerinnen und Kölner, die nach Belarus deportiert und dort ermordet wurden. An der Eröffnung nahm auch Alexander Fischbein, Vorstandsmitglied des Minsk Club Bonn, teil.

Malyj Trostenez , heute ein Vorort von Minsk, war zwischen Frühjahr 1942 und Sommer 1944 die größte Vernichtungsstätte auf dem Gebiet der besetzten Sowjetunion.
Über 200 000 Menschen wurden Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft. Die Opfer waren vor allem belarussische, österreichische, deutsche und tschechische Juden.

Der Ort soll in der öffentlichen Wahrnehmung als europäischer Tat- und Erinnerungsort verankert werden. Die Ausstellung wird vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem Auswärtigen Amt gefördert.

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