20 Jahre Städtepartnerschaft Bonn – Minsk

Die Fahnen der EU, von Belarus und von Deutschland nebeneinander vor einem öffentlichen Gebäude – das ist schon ein ungewohntes Bild. Anlass dafür ist die Feststunde im Alten Rathaus zum des 20. Jahrestags der Unterzeichung der „Erklärung zum Aufbau freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Verwaltungen der Städte Bonn und Minsk“ am 05. September.
Ein Nebeneinander im besten Sinne spiegelte sich auch in der Ausgestaltung des Jubiläums wieder: Es sprachen Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, der Botschafter der Republik Belarus Andrej Giro, der ehemaligen Bonner Oberbürgermeister Dr. Hans Daniels und Anna Sasnowskaja, die Grüße von ihrem Vater Alexander Sasnowskij verlas. Dieser hatte als stellvertretender Vorsitzender des Exekutivkommitees der Stadt Minsk die Partnerschaft zu Bonn mitbegründet. Nimptsch verschweigt nicht, dass die Kontakte offizieller Vertreter der beiden Städte seit Jahren ruhen. Giro richtet die Grüße des Minsker Bürgermeisters aus und betont die Wichtigkeit von zivilgesellschaftlichen Begegnungen zwischen beiden Städten für den „Friedensraum Europa“.

Eine deutliche Botschaft an die zahlreichen Gäste, die zum Großteil persönliche Kontakte nach Minsk pflegen und die Städtepartnerschaft pflegen (die eine oder andere Initiative fand auf dieser Internetseite ja bereits Erwähnung). Wir sollen weitermachen, bis Vertreter der Stadt Bonn eines Tages wieder nach Minsk reisen können – und das nicht nur zum Eishockey.

Kommentare sind geschlossen.